# Hetzner DynDNS Weboberfläche für mehrere Hetzner-DNS-Zonen, eine Pi-hole-v6-Verbindung, Subdomains und Benutzer. Aktivierte A- und AAAA-Records werden regelmäßig auf die aktuelle öffentliche IP gesetzt; lokale DNS-Einträge lassen sich direkt über die Pi-hole-API verwalten. ## Starten Die Datei [`compose.yml`](compose.yml) in Portainer, Dockge oder einem anderen Docker-Webinterface als Stack einfügen und starten. Alternativ im ausgecheckten Repository: ```bash docker compose up -d ``` Danach aufrufen: ```text http://IP-DES-DOCKER-HOSTS:9090 ``` Beim ersten Start werden Datenbank und Verschlüsselungsschlüssel automatisch in getrennten Docker-Volumes angelegt. Es werden keine `.env`-Datei und kein manuell erzeugtes Secret benötigt. ## Das Compose ```yaml services: dyndns: image: git.j-mahler.de/admin/domain-control-webinterface-prod:v1.2.1 restart: unless-stopped ports: - "9090:8080" volumes: - dyndns-data:/data - dyndns-secrets:/secrets security_opt: - no-new-privileges:true cap_drop: - ALL volumes: dyndns-data: dyndns-secrets: ``` Soll ein anderer Port verwendet werden, muss nur die linke Zahl geändert werden. ## Aktualisieren In `compose.yml` die Versionsnummer beim Image ändern, anschließend das Image ziehen und den Stack neu bereitstellen. Auf der Kommandozeile: ```bash docker compose pull docker compose up -d ``` Benutzer, Domains und Einstellungen bleiben in `dyndns-data`. Der Schlüssel für gespeicherte API-Tokens liegt in `dyndns-secrets`. Für ein vollständiges Backup müssen beide Volumes gesichert werden. ## Funktionen - mehrere Domains und getrennt verschlüsselte Hetzner-API-Tokens - automatischer Import vorhandener A-/AAAA-Records - DynDNS pro Subdomain und IP-Familie aktivierbar - lokales Archiv statt Löschen von Hetzner-Records - frei einstellbares Update-Intervall mit Countdown - Admin- und Mitgliedskonten mit Domain- oder Subdomain-Rechten - eine Pi-hole-v6-Verbindung mit verschlüsseltem Anwendungspasswort und geschützter Anzeige nach erneuter Admin-Passwortprüfung - lokale Pi-hole-DNS-Einträge für IPv4 und IPv6 anlegen, aktivieren/deaktivieren, bearbeiten, aus der WebUI trennen, wiederherstellen und vollständig löschen Der Container muss die verbundene Pi-hole-Adresse direkt im internen Netz erreichen können. Pi-hole-Sitzungen werden nur für die jeweilige Aktion erstellt und danach aktiv beendet; dauerhaft gespeichert wird ausschließlich das mit dem Master-Key verschlüsselte Anwendungspasswort. Der Master-Key liegt getrennt mit Dateimodus `0600`; Datenverzeichnis und SQLite-Datei werden auf `0700` beziehungsweise `0600` gehärtet. Das Compose-Setup verwendet außerdem ein schreibgeschütztes Root-Dateisystem und ein begrenztes `/tmp`-Tmpfs. HTTPS mit gültigem Zertifikat ist empfohlen. Damit ein Pi-hole-Anwendungspasswort lokale DNS-Einträge ändern darf, muss am Pi-hole `webserver.api.app_sudo=true` gesetzt sein; Pi-hole verwendet hierfür standardmäßig `false`. Zusätzlich darf der globale Schalter `misc.readOnly` nicht aktiviert sein. Bei einem Pi-hole-Docker-Container entspricht das beispielsweise `FTLCONF_webserver_api_app_sudo: "true"` und `FTLCONF_misc_readOnly: "false"`. Port 9090 verwendet zunächst unverschlüsseltes HTTP. Den Port daher nur in einem vertrauenswürdigen Netz freigeben und nicht offen ins Internet stellen.